Stockholm 2008

Home » Angebote » Fahrten » Stockholm 2008

Bericht zur Studienfahrt nach Stockholm 2008

Da Stockholm nicht die nächste Stadt von Kaiserslautern aus ist, wurde der komplette erste Tag für die Anreise eingeplant. Morgens um 10:15 Uhr ging es vom Hauptbahnhof Kaiserslautern mit der Bahn zum Flughafen Köln/Bonn. Von dort aus weiter mit dem Flugzeug, landeten wir in Stockholm als es schon dunkel war. Vom Stockholmer Hauptbahnhof aus trennte uns nur noch ein kurzer Fußmarsch von der Jugendherberge „STF af Chapman & Skeppsholmen“. Skeppsholmen ist nicht nur Teil des Namens der Jugendherberge, sondern auch der Name der Insel auf der sie sich befindet.



(Brücke, die zur Insel Skeppsholmen und damit zur Jugendherberge führt.)

Nach dem Beziehen der Zimmer (Auspacken etc.) neigte sich der Tag auch schon fast dem Ende zu. Wobei man für einen kurzen Besuch in einer echt schwedischen Fast Food Kette immer Zeit findet. Lecker war es.

Am Dienstag fing dann das Programm an. Nach dem Frühstück in der Jugendherberge gingen wir recht früh geschlossen los, um uns „Gamla stan“, die Altstadt von Stockholm anzuschauen. Diese ist zum größten Teil mit Kopfstein gepflastert und es wimmelt von engen Seitengassen.



(Die Gruppe läuft durch Gamla stan.)

In der Altstadt befindet sich sogar eine deutsche Kirche, die wir uns von außen betrachteten.



(die deutsche Kirche in Gamla stan)

Das war eine passende Gelegenheit für das Referat „Gebrauch deutscher Sprache in Schweden“.

Neben der Besichtigung der Altstadt standen auch 2 Museen auf der Liste. Zum einen das Postmuseum, bei dem wir mehr über die Geschichte der Nachrichtenübermittlung in Schweden erfuhren und zum anderen das Nobelmuseum, welches sich um Nobelpreise, Nobelpreisgewinner und deren Themen dreht. Leider war dort die komplette Führung auf Englisch, was das Zuhören erschwerte.



(Simone G. hält ihr Referat vor dem Nobelmuseum.)

Abgesehen von dem gemeinschaftlichen Abendessen hatten wir den restlichen Tag freien Ausgang.

Der Mittwoch begann wie jeder Tag in der Jugendherberge mit einem reichhaltigen Frühstück und dem Treffen der gesamten Gruppe zu einem weiteren Tagesausflug. Diesmal war das Ziel Mariefred, ein Ort der schwedischen Provinz „Södermanlands län“.



(Häuser mit Garten in Mariefred)

Zu Beginn des Ausflugs besuchten wir auch das Schloss Gripsholm und Herr Grünewald informierte uns ausführlich über eine ausgestellte, sehr alte, Kanone.



(Die Gruppe auf dem Weg zum Schloss Gripsholm, was im Hintergrund zu sehen ist.)

Außerdem liegt auf dem Friedhof von Mariefred das Grab des deutschen Journalisten und Schriftstellers Kurt Tucholsky. So besuchten wir den Friedhof um an Tucholskys Grab Dimas Referat über das Leben Tucholskys zu lauschen.

Nach diesem Referat und einem kleinen Bummel in der 50 Meter langen „Fußgängerzone“ von Mariefred, ging es dann auch mit dem Zug zurück in das Zentrum von Stockholm, wo unser Ausflug endete.

Am Donnerstag standen zwei vielversprechende Museen auf dem Programm, zum einen das Vasa-Museum und das Technikmuseum.

Doch vor diesem Genuss stand uns erst mal ein ausgiebiger Fußmarsch zu den jeweiligen Zielen bevor, was der allgemeinen morgendlichen Stimmung nicht gut tat. Doch beide Museen entschädigten uns für jeden gelaufenen Meter. Das Vasa-Museum begeisterte uns mit dem 69 Meter langen Schiff (der Vasa) und mit einer wirklich informativen aber auch unterhaltsamen Führung.

Auch das Technikmuseum war eine gelungene Abwechslung zu dem eher „theoretischen“ Post- und Nobelmuseum.



(Christine G. hält ihr Referat vor dem Technikmuseum.)

Es gab dort viel zu entdecken, auch wenn einige der Stockholm-Fahrer es vorzogen sich im Kinderparadies des Museums auszutoben. Beide Museen waren sehr interessant und nach einem Referat von Carsten und einem ausgiebigen Blick auf den Funkturm, wurden wir entlassen. Diese freie Zeit nutzten wir für einen Stadtbummel und nach einem leckeren Abendessen in der Jugendherberge wartete schon unsere letzte ereignisreiche Nacht im schönen Schweden auf uns.

An unserem letzten Tag in Stockholm besichtigten wir das königliche Schloss, das wir bis zu diesem Zeitpunkt nur von außen bewundern konnten.


(königliches Schloss)

Im Schloss selbst wurden wir einem Museumsführer ausgeliefert der, in der Annahme, dass wir entweder schlecht englisch sprechen oder total dämlich sind, jedes seiner Worte mit ausdrucksvollen Gesten und unterschiedlichen Geräuschen untermalte.

Nach der Führung erfuhren wir, vor königlicher Kulisse, in 2 Referaten mehr über Abba und Ikea.

Nach diesen Referaten hatte jeder noch Zeit von Stockholm gebührend Abschied zu nehmen, was jeder auf seine Art tat:

Manche streiften das vorerst letzte Mal durch die malerische Altstadt oder suchten sich ein gemütliches Restaurant. Andere sonnten sich nah am Wasser und fütterten Schwäne. Während vielleicht wieder andere ein letztes Mal respektvolle Blicke auf die schönsten Mädchen Europas warfen.

Nach diesem fast wehmütigen Abschied machten wir uns auf den Weg nach Hause. Bahnhof Stockholm, Flughafen, Flughafen Köln/Bonn, Busfahrt nach Kaiserslautern. Die Heimfahrt verlief recht ereignislos da jeder hundemüde oder mit Gedanken noch in Schweden war.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es wirklich eine klasse Kursfahrt war, auf der wir viel gesehen und erlebt haben.

Danke an Frau Färber, Herr Grünewald und Herrn Jonietz ohne deren Organisation wir wahrscheinlich nie ein so schönes Land kennen gelernt hätten.



(Gruppenbild)

Sven Klein, Fabian Guth

Zu "Stockholm 2008"

Webmaster, letzte Änderung: 30.04.2008 10:27, Dokumenten-ID: 411

BurgGymnasium is powered by MODx. Valide XHTML 1.1 & Valide CSS 2. webmaster@burg-kl.de