Bodensee 10e 2006

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Bodensee 10e 2006

1.)    Die Abfahrt

Morgens acht Uhr. Die ersten Schüler standen am Abfahrtspunkt. Nach und nach füllte sich der Bürgersteig. Viertel nach acht. Alle Schüler waren jetzt da, nun mussten nur noch die Koffer sicher verstaut werden und jeder musste sich einen Platz suchen. Endlich, jetzt ging es los!!! Unser netter Lehrer zählte noch ein paar mal die Schüler durch, nicht dass wir noch jemanden zurück ließen. So gegen acht Uhr dreißig setzte sich der Bus dann endlich in Bewegung. Da manche noch ein bisschen müde waren, machten sie noch ein kleines Nickerchen, während andere Musik hörten, Karten spielten, einfach nur redeten oder ihr Frühstück nachholten. Nach ca. eineinhalb Stunden durften wir uns auf einem Rastplatz die Beine vertreten, allerdings nur innerhalb, da es jetzt schon ziemlich stark regnete. Wieder im Bus angekommen war unser nächstes Ziel Ulm, wo wir unsere weibliche Begleitperson, Frau Jäger, abholten. Als wir nach einiger Zeit da waren, nachdem wir uns ein bisschen verfahren hatten, lief die Hälfte der Klasse mit unserem Klassenlehrer Herr Henn-Brickwedde  zur Besichtigung des Ulmer Münsters, um Frau Jäger zu holen. Die andere Hälfte blieb im Bus, da der Regen immer noch nicht nachgelassen hatte. Weiter ging’s und es dauerte auch gar nicht mehr so lang. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr regnete es, jedoch hatte selbst das schlechte Wetter nicht die Chance dazu, unsere gute Stimmung zu verderben.

Ungefähr zwei Uhr. Wir sind endlich da!!! Alle Schüler packten erwartungsvoll und aufgeregt ihre Koffer und machten sich auf den Weg zum Eingang der Jugendherberge. Die Meisten sahen zunächst nicht gerade begeistert aus, jedoch änderte sich das nach kurzer Zeit. Die Herbergsmutter Barbara Heldele klärte uns über gewisse Regeln im Hause auf, wie zum Beispiel, dass kein Alkohol getrunken werden darf, oder dass um zehn Uhr abends Bettruhe herrscht. Dann gab sie die Schlüssel raus und wir gingen auf  unsere Zimmer. Viele Schüler waren erstaunt darüber wie schön die Zimmer waren!!! Um sechs Uhr gab es Abendessen. Danach gingen die Schüler auf ihre Zimmer um zu lesen, schlafen oder … zu feiern. Eine Zimmergruppe veranstaltete eine herrliche Privatparty, die uns einen schönen Start in den „Urlaub“ ermöglichte. Da unsere zwei Lehrer sehr tolerant waren, konnten wir auch länger als zehn Uhr feiern.

2.)    Das Pfahlbauten Museum Unteruhldingen und der Affenberg Salem

Um halb acht Uhr morgens begann das Frühstück und eine kurze Besprechung über den weitern Verlauf des Tages. Nachdem alle ihr Lunchpaket gepackt hatten, machten wir uns auf zum Pfahlbauten Museum Unteruhldingen. Zuerst mussten wir eine Weile in dem Eingangsbereich auf unsere Führung warten, doch dann konnten wir viele interessante Sachen erfahren. Die Führung begann mit einer Nachbildung eines Hauses aus der Frühzeit der Pfahlbauten, das Haus nennt man „Hornstaad-Haus“, da in Hornstaad am Bodensee in den Jahren 1980 bis 1993 Ausgrabungen in einer steinzeitlichen Siedlung (3900 v. Chr.) durchgeführt wurden. Diese werden mit einer Nachbildung 1:1 in dem Haus ausgestellt. Danach ging es zum „Arbon-Haus“, welches im Original 3376 v. Chr. erstmals erbaut wurde. Weiter ging es zum steinzeitlichen Dorf, dann zum bronzezeitlichen Dorf und zum Schluss zu den Steinzeithäusern. Die Führung war sehr interessant, da man sehr anschaulich sehen konnte, wie die Menschen früher gelebt haben.

Als unser Ausflug ins Pfahlbauten Museum zu Ende war, machten wir uns auf den Weg zum Affenberg Salem. Hier spielte das Wetter auch ganz gut mit, da nun ab und zu die Sonne heraus kam. Zum Anfang konnte man neben einem schönen Weiher auch kleine Enten und Gänse sehen, jedoch waren diese noch lange nicht so interessant wie die Affen. Bevor man die Affen besichtigen konnte, musste man durch eine Absperrung, welche diese von dem „Park“ abgrenzte. Man bekam nun durch Lautsprecher mitgeteilt, wie man sich innerhalb des Geheges zu verhalten hat. Es konnte nun losgehen. Jeder Schüler durfte sich am Anfang eine Hand voll Popcorn nehmen, um die Affen zu füttern. Allen hat das viel Spaß gemacht.

Mittags oder nachmittags kamen wir dann wieder an der Jugendherberge an. Manche machten sich auf den Weg in die Fußgängerzone, um sich entweder nur umzusehen, shoppen zu gehen oder um Getränke zu kaufen.

Abends gab es dann wieder Abendessen, worauf sich jeder nach diesem harten Tag freute. Danach gingen wir alle auf unsere Zimmer und machten die Nacht mal wieder zum Tag. Unsere Lehrer haben sich gefreut…

3.)    Der Abenteuerpark Immenstaad

Es regnete! Schon morgens auf dem Weg zum Frühstücksbuffet sah man nur Regen vor den Scheiben. Doch das schreckte uns nicht ab. Wir machten uns auf zum Abenteuerpark Immenstaad. Dort angekommen, wurde das Wetter anstatt besser nur noch schlechter. Doch kein Problem für die 10E. Wir zogen unsere Sicherheitskleidung an und ließen uns von den Fachleuten alles genau erklären. Dann konnte es losgehen und kaum zu glauben, das Wetter wurde plötzlich besser. Alle hatten großen Spaß, wenn auch einige nicht am Klettern teilnahmen. Sie setzten sich dann einfach in die Sonne um sich mit der Wärme aufzutanken. Bis nachmittags waren wir in dem Abenteuerpark, das heißt es hat jedem sehr gut gefallen, ob in der Höhe oder auf dem dazugehörigen Spielplatz, es war ein toller Tag!

Wieder in Friedrichshafen angekommen, machten sich wieder einige Schüler auf in die Innenstadt.

Abends nach dem Abendessen saßen wir noch ein wenig länger im Essenssaal um Gemeinschaftsspiele zu spielen. Das hatte auch viel Spaß gemacht. Danach gingen wieder alle auf ihre Zimmer und vollbrachten das abendliche Ritual: den Tag feiern!!!

4.)    Der Pfänder und der letzte Abend

2, 4, 6........28! Ok, wir konnten los! Auf ins Ausland!!! Österreich, wir kommen! Unsere letzte  Tour auf der Klassenfahrt fing an, leider wieder mit viel Regen. Aber nichts hielt uns von der Gondelfahrt zum Pfänder, ein Berg von dem man eine gute Aussicht auf Bregenz hatte, da er in 1064 m hoch liegt, nach Österreich ab. Im Ausland angekommen, gingen wir erst mal zur Gondelstation um die fünfminütige Fahrt hinter uns zu bringen, besonders da einige etwas unter Höhenangst leiden. Allerdings war die Aussicht sehr schön, die man aus der Gondel hatte. Oben angekommen, hatte der Regen leider immer noch nicht aufgehört und wir verzogen uns erst einmal eine Weile in das dort liegende Restaurant. Wir wollten nur kurz warten bis sich die Regenwand etwas verzogen hatte. Jedoch wurde aus einer Weile schnell eine Halbe-, dann Dreiviertelstunde. Nachdem der Regen immer noch nicht nachgelassen hatte und wir uns mit dem zweiten Frühstück oder schon Mittagessen versorgt hatten, beschlossen wir, nach einem prüfenden Blick unserer Lehrer an den Himmel, einen kleinen Spaziergang um den Tierpark anstatt eine Wanderung zu machen. Nach 15 Minuten hatten wir alle Murmeltiere, Schweine und Gämsen gesehen und machten uns mit der Gondel wieder auf den Weg nach unten. Und dann mit dem Bus wieder nach Hause in die Jugendherberge. Nun waren wir wieder auf deutschem Terrain und machten uns auf den Weg zurück nach Friedrichshafen.

Als wir dort ankamen, legten sich manche Schüler auf die Ohren, andere guckten in die Röhre, wieder andere frisierten sich gegenseitig oder spielten Spiele. Unsere Lehrer hatten uns versprochen, dass wir am letzten Abend mit der ganzen Klasse inklusive Lehrer, in eine Kneipe gehen. Dank einer Schülerin gingen wir anstatt in eine Kneipe in ein schönes Eiscafé mit herrlichem Blick auf den Bodensee. Danach ging ein Teil der Klasse entweder mit Frau Jäger zurück in die Jugendherberge oder mit Herrn Henn-Brickwedde in eine Kneipe in der Nähe unserer Unterkunft.

So verbrachte die ganze Klasse noch einen wunderschönen Abschlussabend.

5.)    Die Abfahrt ()

Es ist so weit, wir traten unsere Heimreise an. Nachdem wir am frühen Morgen unsere Zimmer geputzt hatten und diese gleich darauf auf jedes Detail geprüft wurden, nahmen wir unsere Koffer und verstauten sie wieder im Bus. Ein letztes Mal wurde durchgezählt, nicht dass wir noch jemanden dort vergessen hätten. Und dann, der Motor geht an und auf Wiedersehen Friedrichshafen!!! Die Heimreise dauerte etwas länger, da wir zwischendurch eine Weile im Stau standen. Die meisten Schüler versuchten ihren Schlafbedarf nachzuholen, andere aber guckten gespannt aus dem Fenster und hörten Musik. Feststellbar war auf jeden Fall, dass es auf der Heimreise viel leiser war als auf der Hinfahrt. Wir machten Rast auf einem Rastplatz in der Nähe von Karlsruhe. Nach einer halben Stunde ging es weiter. Viele waren ungeduldig und wollten endlich nach Hause. Dann ging es eigentlich auch ziemlich schnell. In Hochspeyer wurde ein letztes Mal stop gemacht, um Herr Henn-Brickwedde und drei weitere Schüler raus zu lassen. Nur noch zehn Minuten und wir waren endlich wieder in Kaiserslautern. Die Eltern, Geschwister oder Freunde warteten schon gespannt auf uns und wir freuten uns endlich nach Hause zu fahren um zu schlafen.

Unsere Klassenfahrt war sehr schön. Wir haben uns alle gut miteinander verstanden und hatten sehr viel Spaß. Man hat die Schulkameraden besser kennen gelernt und war froh, diese Zeit mit ihnen geteilt zu haben.

von: Franziska Henzig, Hannah Bettac, Runa Hess, Lara Marker

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Webmaster, letzte Änderung: 16.11.2007 19:43, Dokumenten-ID: 117

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