Die Legofilm-AG wird seit Oktober 2006 angeboten und beschäftigt sich mit der Erstellen von Video-Filmen mittels Stop-Motion-Technik. Als Grundlage für die Filmsets dienen Lego-Steine. Die AG findet dienstags ab 13:15 Uhr in M21 statt.
Der Film "Ein schwarzer Tag" entstand im Schuljahr 2006/07 und beschreibt den schwarzen Tag im Leben eines Legomännchens. Der Film war ein Wettbewerbsbeitrag für das 3. Lego-Filmfestival Steinerei zum Thema "Geflügelte Worte"
Hier kann man den Film anschauen: "Ein schwarzer Tag"
Der Film "Die Olympischen Spiele" entstand im Schuljahr 2008/09 und zeigt Ausschnitte aus den Olympischen Spielen. Auch dieser Film war ein Wettbewerbsbeitrag für das Steinerei-Festival, diesmal zum Thema "5". So fiel unsere Wahl auf Olympia mit 5 Kontinenten, 5 Ringen und 5 dargestellten Sportarten
Hier kann man den Film anschauen: "Die Olympischen Spiele"
Der Film "Hans im Glück" entstand im Schuljahr 2009/10 und ist eine Interpretation des bekannten Märchens. Die Handlung wurde dabei in die heutige Zeit verlegt. Erneut war der Film ein Wettbewerbsbeitrag für das Steinerei-Festival, diesmal zum Thema "Glück".
Hier kann man den Film anschauen: "Hans im Glück"
Der Film "Abgelenkt" entstand im Schuljahr 2010/11 und feierte seine Premiere auf dem 7. Deutschen Brickilmfestival "Steinerei", dass am 12.6. in der Kammgarn Kaiserslautern stattfand.
Der Programmierer hat es fast geschafft. Nur noch ein paar Zeilen Code und dann sollte das Programm zur Steuerung des Roboter-Greifarms fertig sein. Er haut fleißig in die Tasten. Vor lauter Arbeit hat er sich mal wieder ewig nicht bei seinen Freunden gemeldet, also müssen die kurzerhand vorbeikommen, um für Ablenkung zu sorgen. Dabei bekommt der Programmierer jedoch nicht mit, dass sich auch sein Kumpel mal an die Tastatur setzt. Welche Folgen das hat, verrät der Film.
Hier kann man den Film anschauen: "Abgelenkt"
Informationen zum Steinerei-Filmfestival gibt es unter www.steinerei.de. Hier kann man auch noch die Festival-DVD mit allen 21 Wettbewerbsbeiträgen bekommen.
Vom ersten Legostein bis zum fertigen Film liegen verschiedenste Aufgaben vor den Teilnehmern:
Nachdem die Handlung des Films steht, müssen die Sets für die einzelnen Einstellungen gebaut werden. Dazu muss überlegt werden aus welcher Richtung später fotografiert wird. Muss man einen gesamten Raum nachbauen oder wird nur eine Nahaufnahme benötigt? Was soll alles im Bild zu sehen sein? Je mehr Details in den Sets sind, desto lebendiger wirkt der Film anschließend.
Wichtig ist die Beleuchtung. Eine gleichmäßige Ausleuchtung kann recht flach wirken. Einige Akzente von Licht und Schatten zaubern mehr Räumlichkeit. So lassen sich mit Leuchtdioden Teile des Sets gezielt ausleuchten. Ein rote Leuchtdiode hinter dem Kamin sorgt so für eine gemütliche Feierabend-Atmosphäre oder eine blaue Leuchtdiode von der Seite simuliert das Licht eines Fernsehers und lässt den Fernsehabend des Legomännchens noch realistischer wirken.
Ein Lego-Film wird in der Stop-Motion Technik erstellt, er entsteht aus lauter Einzelfotos. Für unsere Filme arbeiten wir mit 10 Bildern pro Sekunde. Für eine Minute Film müssen somit 600 einzelne Fotos gemacht werden.
Nach jedem Foto müssen dann die Legomännchen, Autos oder Motorräder ein ganz kleines Stück bewegt werden.
Dann kann das nächste Bild gemacht werden. Am Computer werden die Bilder dann wie in einem Daumenkino hintereinander abgespielt. Jetzt fehlt nur noch der Ton. Geräusche und Dialoge werden aufgenommen und an entsprechender Stelle in den Film eingefügt.
06.02.2012 03:40:14
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