Peking 2007

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Bericht über den Schüleraustausch mit Beijing 2007

Bericht von Julian Klemm, Klasse 10e


Nachdem vor den Sommerferien 2007 eine Gruppe von 18 Schülern und Erwachsenen bei uns in Kaiserslautern war, ging es dann am 15. Oktober 2007 für 18 Schüler und zwei Lehrer (Frau Loschky, Herr Weis) des Burggymnasiums nach China. Morgens um 10 Uhr fuhren wir endlich mit dem Bus von der Schule los in Richtung Frankfurter Flughafen. Nach dem Check-In und durch alle Kontrollen durch, startete der 9 1/2-Stunden-Flug um 14:50 Uhr.

Empfang
Am nächsten Morgen landeten wir um 06:20 Uhr in Beijing, endlich China! Beijing war bei unserer Sommerzeit sechs Stunden voraus. Die Erschöpfung war jedem anzusehen, dennoch ging das Programm nach einem Empfang in der Schule und bei den Offiziellen los.

 

 


Rund um den Sommerpalast
Durch die vielen neuen Eindrücke kam man nicht mehr aus dem Staunen heraus und vergaß die Müdigkeit. Vor allem konnten wir die große Anlage rund um den Sommerpalast bei strahlendem Sonnenschein bewundern. Doch abends, nach einem nochmaligen größeren Empfang in der Schule, war jeder froh, ein Bett vor sich zu haben.

 

 

Platz des himmlischen Friedens Himmelstempel
In den Tagen darauf wurden der Platz des himmlischen Friedens, die verbotene Stadt, der Himmelstempel, ein technisches Museum, das Olympia-Beachvolleyballstadion und viele andere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Die Olympiade 2008 findet ja in China statt.

Tanzuebung Meditationsuebung? Schlafzimmer Internat
Wir waren in einem Internat untergebracht, weil die Familien in China meistens in engen Verhältnissen leben. Das erste Wochenende verbrachten wir dann in unseren Gastfamilien. Zuvor hatte uns noch der Bürgermeister des Stadtbezirks von Beijing zum Essen eingeladen. Beijing hat ca. 14 Millionen Einwohner.

In den Gastfamilien war jeder von uns sehr positiv überrascht von der Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft der Familien. Ich war bei Zijie ZHU, der im Sommer bei mir gewohnt hatte. Nicht erwartet hatte ich, dass ich dort ein eigenes Zimmer und ein eigenes Bad bekam. Nach dem wunderschönen Wochenende bei meinem Austauschschüler, ging es montags in den weltgrößten Zoo, mit vielen Tierarten und unter anderem 14 Pandabären.
 

Chinesische Mauer  Akrobatikshow
In den Folgetagen besuchten wir noch eine von vielen Universitäten in Beijing und einen Vergnügungspark, der für viel Spaß gesorgt hat. Dann folgte ein Besuch der chinesischen Mauer, ein sehr beeindruckendes Bauwerk. An einem Abend waren wir in einer Akrobatikshow und staunten über die Darbietungen.
 

Terrakottaausgrabungen
Am Freitag der zweiten Woche durften wir nochmals am Alltag in der Schule teilnehmen. Alle waren sehr nett, irgendwie klappte auch die Verständigung. Am Abend ging es dann mit dem Nachtzug nach Xi'an, elf Stunden Fahrt. Dort besichtigten wir eine Terrakottafabrik und die Ausgrabungshallen mit den weltberühmten Terrakottakriegern. Nach einer gemütlichen Nacht im Hotel in Xi'an ging es dann wieder mit dem Zug nach Beijing zurück. Nun war schon Montag und nur noch ein Tag in China lag vor uns. Den verbrachten wir mit Shopping und Besorgung von Reisemitbringseln. Am Abend gab es noch ein Abschiedsbankett und dienstags hatten wir Zeit zum Packen, ehe es an diesem Abend wieder heimwärts ging. Nach einem 10-Stunden-Flug kamen wir am Mittwoch in der Frühe um 05:25 Uhr in Frankfurt wieder heil und vollzählig an.

Alle waren sehr nett zu uns und haben uns regelrecht verwöhnt. Mit dem angebotenen Essen kamen wir sehr gut zurecht. Natürlich habe ich mir auch mal etwas Außergewöhnliches gekauft: Gebratener Skorpion und Seidenraupe. Es war wirklich nicht schlecht und ich habe es überlebt.

Kunstarbeiten mit Scherenschnitten:

Gruppenfoto Teilnehmer 2007 in China

 

Es war ein ganz besonderes Erlebnis, das wir sicher alle nie vergessen werden! Wir danken unseren Eltern und dem Burggymnasium mit Frau Loschky und Herrn Weis, die uns diese tolle Reise ermöglicht haben!
Ich kann allen Mitschülern so einen Schüleraustausch nur empfehlen.

Julian Klemm

 

 Wer war dabei?

Bei unserem ersten Schüleraustausch mit Beijing waren folgende TeilnehmerInnen als "Pioniere" dabei:


und als Lehrkräfte:

Beiden gilt unser besonderer Dank für ihr persönliches sehr hohes Engagement bei den umfangreichen notwendigen Vorbereitungen und der Begleitung des Austauschs.

Herzlich und besonders danken möchten wir an dieser Stelle auch Familie Ren, die in Kaiserslautern das China-Restaurant "Panda" betreiben. Herr Ren stand uns in Kaiserslautern jederzeit als Dolmetscher und Mitorganisator zur Verfügung. Frau Ren hat uns sogar während der gesamten Reise nach China begleitet und war unsere "Übersetzerin" vor Ort !

 

Interesse?

Wer Interesse am Schüleraustausch 2008 hat, meldet sich bitte bei Herrn Weis oder Frau Loschky! Grundsätzliche Voraussetzung ist die Bereitschaft, einen chinesichen Austauschüler/Austausschülerin bei sich zuhause aufzunehmen. Von Vorteil -aber keine Voraussetzung- ist der Besuch einer unserer beiden AGs "Chinesische Sprache und Kultur". Die Teilnehmer sollen zudem mindestens 16 Jahre alt sein.

Wer sich darüber informieren möchte, welches Programm die chinesischen Austausschüler bei uns erleben konnten, kann dies hier nachlesen.

 

Zu "Chinesisch-AG"

Joachim Klemm, letzte Änderung: 18.11.2007 09:41, Dokumenten-ID: 370

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